Kapitel 6: Engel treten in unser Leben

Die Engelsprechstunde

Endlich war der Tag gekommen, an dem wir die lang ersehnte Bekanntschaft mit unserem „Engeldoktor“ machen durften. Ist es nicht eine wunderschöne Bezeichnung für einen Menschen in einem therapeutischen Beruf? Eigentlich müsste man ganz korrekt „Engeldoktorin“ sagen. Aber da kommt eben die Gewohnheit ans Licht, Ärztinnen bzw. Frauen mit einer „männlichen“ Form zu benennen.

Der Begriff stammt übrigens von meiner Tochter, die dies nach dem Besuch bei ihr mit einem Wort sehr treffend ausdrückte.

Über diese Arbeit möchte ich gerne an dieser Stelle berichten. Ein Interview mit der Heilpraktikerin Jutta Ingrid Thomke gewährt uns einen tiefen Einblick in die Welt der menschlichen Seele.

…Interview mit Jutta Ingrid Thomke – Heilpraktikerin

„Der Mensch ist ein Seelenwesen“

Dieses Interview über Ihre therapeutische Arbeit ist für mich persönlich das Herzstück – dies wurde mir im Laufe der Entstehung des Buches immer klarer. Schon zu Anfang des Schreibprozesses habe ich ganz intuitiv das Kapitel „Engel treten in unser Leben“ in die Mitte des Buches gesetzt. Und umso schöner, dieses Interview in der Spirituellen Buchhandlung von Bernd Kiederer  in Stuttgart führen zu dürfen.

In der Vorbereitung zu diesem Interview erinnerte ich mich nochmals sehr intensiv an den Tag, als wir mit Celine zu Ihnen in die Praxis kamen. Vier Wochen Chemotherapie hatten wir zu diesem Zeitpunkt hinter uns gebracht.

Wie haben Sie damals Celine wahrgenommen beziehungsweise was haben Sie an Ihr wahrgenommen?

Als wir uns begrüßt hatten, fiel mir bei Celine zum einem eine große innere Stärke auf, die sie besitzt. Das hat mich auch gleich bestärkt, dass dies ein großes Potential ist, durch die Krankheit hindurchzugehen. Das andere, was mir auffiel, war wie ein großer Schatten in ihrer Aura. Es gab einen Bereich, in dem die Farben sehr matt,
d. h. nicht strahlend leuchtend und zum Teil auch gar nicht vorhanden waren. Es war wie ein gräulicher Schleier, der ziemlich ausgedehnt war. Dies zeigte mir auch, dass die Erkrankung schon sehr massiv war und schon einen großen Teil des Körpers erfasst hatte. Leukämie ist ja nun auch eine generalisierte Krankheit, also den ganzen Körper eines Menschen erfassend. Insofern wusste ich auch sofort, dass die Situation heftig war, dass die Krankheit eine große Prüfung sein würde, aber dass auch, dass ein Teil dieser Erkrankung eine Botschaft an die Umwelt (insbesondere die Familie) war und ist.

Wie genau kann man sich diesen Schatten in der Aura vorstellen?

Von meiner Perspektive aus betrachtet, war dieser Schatten an ihrer linken Hälfte des Körpers, versetzt vom Scheitel bis hinunter in den Beckenbereich sichtbar. Vergleichbar mit einem grauen, schweren Nebel.

Hat dies eine Bedeutung, dass es nur auf der linken Seite war?

Man kann schon Aussagen darüber machen, warum ein Schatten an der einen oder anderen Stelle auftritt. Aber was mir ins Auge sprang, war eine Massivität der Erkrankung, deren Schwingung durch viele Lichtkörper hindurch ging.

Obwohl zu diesem Zeitpunkt ja rein „messtechnisch“ die Leukämie zu einem großen Teil bekämpft worden war?

Ja, messtechnisch schon. Aber im energetischen Bereich nicht. Und es waren sicher auch die Schwingungen der Chemotherapie, die da sichtbar geworden sind. Wobei sie den kleineren Anteil ausmachten. Natürlich könnte man dies im Bedarfsfall noch genauer „abfragen“.

War auch in der Mutter-Kind-Bindung für Sie etwas sichtbar, was unter „normalen“ Umständen vielleicht nicht so in dieser Weise offensichtlich gewesen wäre?

Sichtbar war natürlich die starke energetische Bindung, die sie beide buchstäblich miteinander verbindet, vergleichbar mit einem Lichtstrahl, in dem die Liebe, Gedanken und Gefühle füreinander fließen. Und natürlich die besonders große Liebe. Dies war schon eine ganz besondere Qualität. Auch Ihre persönliche Suche nach dem „Warum“ und das Thema des „Loslassens“, da es sich bei Ihrer Tochter um eine lebensbedrohliche Erkrankung handelte, waren zu spüren.

Zudem war der enorme energische Einsatz Ihrerseits zu sehen, durch die Situation mit Ihrer Tochter gemeinsam ganz entschlossen hindurchzugehen und alles Menschenmögliche zu tun und auch Übermenschliche möglich zu machen, um die Krankheit zu überwinden. Celine zeigte mir auch eine große Bereitschaft, diesen Weg mitzugehen.

Den Menschen umgibt eine Aura[1], genauer sieben Energiekörper – jede davon ist mit einem der sieben Chakren verbunden.

Die Aura besteht aus sieben Lichtkörpern. Die Aura entsteht, in dem das göttliche Licht in den Menschen einströmt und sich in den Körperzellen, die zum Großteil aus Wasser bestehen, bricht. Darum entstehen auch die Regenbogenfarben der Aura (ähnlich wie bei der Entstehung eines Regenbogens). Die Aura ist die Lichtausstrahlung unserer Seele. Wenn man in Harmonie und gesund sowie in seiner Entwicklung fortgeschritten ist, sollten alle Regenbogenfarben in der Aura vorhanden sein. Der Mensch hilft sich oft dadurch, dass er fehlende Farben durch die entsprechende Kleidung ausgleicht und damit praktisch die Farbschwingung in seinen Energiebereich holt. Es ist deshalb auch wichtig, dass man nicht „mit der Mode geht“, sondern den Mut hat, sich vor seinen Kleiderschrank zu stellen und intuitiv zu fühlen, welche Farbe jetzt beziehungsweise heute gut tut. Dies ist meistens genau die Farbe, die im Auraspektrum fehlt. Die Farbe wirkt auf den Körper des Menschen mit seiner Schwingung und bringt so den Ausgleich zur Harmonie. Ebenso wirken Farben intensiv auf die Seele und den Geist.


[1] Das menschliche Energiefeld, auch Aura oder Lichtkörper genannt, umgibt und durchdringt den Menschen. Sie ist die Manifestation der universellen Energie auf der menschlichen Ebene. Je nach Alter, Gesundheitszustand und geistiger Verfassung ändert sich die Erscheinungsform der Aura.

Und so fängt das Engelkapitel an bzw. geht das Interview weiter:

Kapitel 6 Engel treten in unser Leben – Eine außergewöhnliche Heilung

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